Hier einige Anmerkungen zur Verwendung und Aufbewahrung des Käses
Jedes unserer Käschen wird aus einem Liter Milch hergestellt. Je jünger, desto mehr Molke und damit Gewicht ist noch enthalten. Je älter und trockener die Käse werden, desto geschmackvoller und stabiler werden sie. Unsere kleinen Hartkäschen, in früheren Jahrhunderten als Wintervorrat unentbehrlich, sind im Alter von 2 Jahren noch besser als mit einem Jahr!
Unser Käse schmeckt besonders als Dessert-Käse oder zum Vespern mit einem guten Stück Brot. Er eignet sich aber auch hervorragend zur Verwendung in der Küche, je nach Typ erwärmt auf Toast, zu Salat (Frisch- und Weichkäse), zum Schmelzen für Saucen (Weichkäse), zum Panieren und Überbacken (Weichkäse), zum Reiben und Würzen (Hartkäse).
Zur Aufbewahrung empfehlen wir den Kühlschrank, wobei die Käse gegen Austrocknung geschützt werden sollten, z.B. unter einer Käseglocke oder in einer geschlossenen Dose mit etwas Luftraum. Vor dem Essen auf Raumtemperatur bringen lohnt sich.
Übrigens, Käse, die so hergestellt werden, verderben nicht. Sie reifen vom Frischkäse über den Weichkäse mit Schimmel zu Hartkäse. Beim Weichkäse gibt es natürlich eine Grenze zur Überreife, je nach persönlichem Geschmack. Vielleicht weniger bekannt ist, daß die Oberfläche solcher Naturkäse sehr variieren kann und soll, denn darin liegt ein guter Teil der Geschmacksbildung begründet.
So finden sich Camembertschimmel in drei Arten (weiß, graugrün und blau), vor allem im Frühjahr und Herbst findet man einen Anflug von Mucor (Köpfchenschimmel) mit schwärzlichen Spuren und etwas süßlichem Geschmack. Und dann die Hefepilze, die mehr im Sommer ein Übergewicht haben. Sie halten die Oberfläche feucht, im Zuge der Reifung wird sie wellig bis runzelig, der Geschmack ist dann fruchtig bis kräftig. Keine Angst, schädliche Schimmel wurden bisher auf solchen Käsen nicht gefunden.